Reviews
Wer [sich] als Therapeut/-in, Berater/-in oder Arzt bzw. Ärztin im direkten Kontakt oder auf Fortbildungen mit den unterschiedlichen Aspekten von Depression vertraut machen möchte, hat mit diesem Lehrfilm eine gute Basis; insbesondere weil der Dialog auch auf DVD als Datei zur Verfügung gestellt wird. So ist dem Institut für systemische Therapie Wien sehr zu danken, dass man mittels dieses knapp 40-minütigen Films einen anderen Blick auf Depressionen an sich bekommt.
Detlef Rüsch
(Amazon, ab 3.10.2011)
Diese Darstellungsform – Interview mit einer Puppe, deren Ausdrucksformen im Detail reizvoll wirken – nimmt der Depression ein wenig von der üblichen Schwere, ohne jedoch ins Unernste abzurutschen. Eine schwierige Aufgabe, die hier gut gelöst wurde. […]
Ich würde diese DVD interessierten KollegInnen aus allen psychotherapeutischen Richtungen, BeraterInnen, AusbildungsteilnehmerInnen und auch reflektierten PatientInnen empfehlen.
René Reichel
(ÖBVP News, Juli 2011)
„Großartig gelungen. Nicht nur die bedacht gesetzten Worte, um Fakten, Ideen, Theorien und Behandlungsansätze zu vermitteln, und der Fluss des Dialogs, sondern auch der Verlauf der begleitenden, im Zuschauer und Zuhörer entstehenden Emotionen. Sie werden geführt, manipuliert, bis sie wieder durch provozierte Distanzierung Eigenständigkeit erlangen. Die Vielschichtigkeit ist anregend für tiefe Auseinandersetzungen, die Klarheit hilfreich für Demonstrationszwecke bei Klienten und Klientengruppen, für die mediale Nutzung, die evozierten Emotionen für die Mobilisierung von Selbstheilungskräften, die Worte für Wissen, Konzepte, Einsichten." (Translated into English: “Brilliant! Not only are the well-chosen words to present facts, ideas, theories and therapeutic approaches as well as the flow of dialog well put together but also the course of emotions awakened in the audience. Those emotions are led, manipulated until they achieve independence again through provoked dissociation. Complexity stimulates deeper examination; the clarity is helpful for demonstration purposes with the clients and client groups as well as for medial use; the evoked emotions are helpful for the mobilization of self-healing abilities and the words for knowledge, concepts, and insights.”)
Gerda Mehta
(Systemische Notizen, 2/2011 (Juni))
„Wenn die Therapeutin im Film die arrogante Handpuppe im existenzialistisch-intellektuellen Outfit dialogisch in die Knie zwingt, dann erzeugt das beim Zuseher auch eine Art Hochgefühl.“ (Translated into English: “When the therapist defeats the arrogant puppet, that is dressed in an existential-intellectual outfit, also the viewer experiences a sense of elation.”)
Karin Pollack
(Der Standard, Wien, 9. Mai 2011) 
|